Warum Sputnik?

Die Geschichte hinter dem Namen unseres Fotostudios.

Wie seid ihr eigentlich auf den Namen Sputnik gekommen?“

Das ist wohl die Frage, die wir von unseren Kunden am häufigsten gestellt bekommen.

Es fällt mir persönlich immer schwer diese zu beantworten, da es keine einfache schnelle Antwort dafür gibt. Es gibt also keinen David Sputnik und auch keine Heidi Sputnik, nach denen das Studio benannt ist. Für den Namen gibt es um genau zu sein einige Erklärungen.

Um nun endlich ein wenig Aufklärung in diesem Fall zu liefern und den fragenden Kunden in Zukunft mehr als ein „Weil's schön klingt!“ zu liefern haben wir uns aus aktuellem Anlass – das vierjährige Bestehen unseres Unternehmens – dazu entschlossen aufzuschreiben wie wir zu dem Namen gekommen sind und was wir uns dabei gedacht haben.


Der Weg ist das Ziel


Unser erster Gedanke war es natürlich einen Namen mit Bezug auf Fotografie zu finden. Wir dachten das wäre naheliegend für ein Fotostudio. Wie zu erwarten wurden wir allerdings schnell auf den Boden der Tatsachen geholt und mussten feststellen, dass so „originelle“ Ideen wie „Fotowerkstatt“, „Fotostudio Blende“ oder „Konvex Fotografie“ selbstverständlich schon vergeben waren.

Wir spielten kurz mit dem Gedanken dem Vorbild unserer Kollegen zu folgen und einfach unsere Namen gefolgt von „Fotografie“ zu verwenden. Allerdings gestaltete sich das bei zwei Namen eher kompliziert und „Heidi & David Fotografie“ erschien uns ebenso wenig attraktiv wie „Kluthe und Husted Fotografie“. Eine Kombination beider Namen kam dabei gar nicht erst in Frage, da „Heivid“ ebenso dämlich klingt wie „Klusted“.


Die rationale Erklärung


Nach langen Überlegungen kamen wir letztlich zu der Überzeugung, dass der Name des Unternehmens bestimmte, von uns gewünschte Kriterien zu erfüllen hat und auf diesen basierend eine Entscheidung getroffen werden sollte. Wir konzentrierten uns also auf die Suche nach einem Namen, der zum einen gut klingt, eine gewisse Einzigartigkeit aufweist, dessen Schreibweise wenig Fehler zulässt und der vor allem einprägsam ist. Die Erfüllung dieser Kriterien würde letztlich dazu führen, dass bei den zu erwartenden Weiterempfehlungen unsere Kunden den Namen schnell und unkompliziert weitergeben können und wir von unseren potentiell zukünftigen Kunden schnell im Internet gefunden werden. 

Der Name „Sputnik“ erschien dafür einfach logisch. Er klingt gut, die Schreibweise ist recht klar, man kann ihn sich leicht merken und er ist zumindest in Verbindung mit Fotografie einzigartig. So ist schon die Eingabe der Worte „Sputnik“ und „Fotograf“ im Suchfeld ausreichend um Interessierte auf unsere Seite zu führen.

Warum nun ausgerechnet das Wort „Sputnik“ als Vorschlag gebracht wurde lässt sich nicht mehr nachvollziehen und bleibt wohl ein Rätsel.


Die emotionale Erklärung


Na schön, so ganz rätselhaft und mysteriös ist die Geschichte dahinter auch wieder nicht. Der Vorschlag „Sputnik“ als Namen zu verwenden war von mir und er kam zugegeben auch nicht aus dem Nichts.

Ich hatte schon immer ein großes Interesse an dem Thema Raumfahrt, insbesondere der sogenannte „Wettlauf zum Mond“ zwischen der USA und der Sowjetunion hatte es mir dabei angetan. Warum und weshalb das so ist, wäre übrigens ein Thema für sich.

Wichtig für unserer Namenssuche allerdings ist mein Faible für die Terminologie auf sowjetischer Seite. Seien es Wörter wie „Kosmonaut“, „Sojus“ oder eben „Sputnik“.

Hinzu kommt, dass ich zu dem kleinen Satelliten eine persönliche Verbindung habe. „Sputnik 1“ wurde an einem 4. Oktober (1957) ins All geschossen und wie es der Zufall so will kam ich an einem 04. Oktober (198?) zur Welt.


Die Erklärung, die uns erst im Nachhinein bewusst wurde


Wo ist nun aber die Verbindung von einem russischen Satelliten zu unserem Fotostudio? Auch wenn es erst mal keine geben mag, ist sie durchaus vorhanden.

Übersetzt man „Sputnik“ aus dem russischen erhält man das Wort „Begleiter“. Als Fotografen sind wir letztendlich genau das, wir sind Begleiter. Viele unserer Kunden begleiten wir über mehrere Jahre. Von den ersten Paarfotos, über die Hochzeit, den Babybauch- und Newborn-Shooting, bis hin zu den jährlichen Familienfotos.

Interessant ist auch die Geschichte hinter dem Satelliten. Der Plan diesen in die Umlaufbahn der Erde zu schicken, war riskant und man war sich nicht sicher ob es funktionieren würde. Als es dann jedoch glückte, und der kleine Trabant piepsend seine Bahnen im Orbit zog, war dies inoffiziell der Startschuss für einen Wettlauf, der letztlich mit der Mondlandung endete.

Auch die Entscheidung sich selbstständig zu machen und ein Fotostudio zu eröffnen war für Heidi und mich ein großer, wie auch riskanter Schritt. Inzwischen sind seit diesem vier Jahre vergangen und wir ziehen noch immer unsere Bahnen in der Umlaufbahn Berlins und entwickeln uns ständig weiter. Es mag zwar kein Wettlauf sein, aber eine unglaublich spannende Reise, deren Ziel noch lange nicht erreicht ist.


Fazit und Geständnis


Ihr seht also, ganz so abwegig war die Wahl diese Namens gar nicht. Es mag zwar einige überraschen, aber wir hatten uns dabei tatsächlich etwas gedacht.

Heidi war übrigens von dem Vorschlag anfangs nicht so ganz begeistert, doch als sie nach zwölf Stunden Zugfahrt und Make Up Schulung – die sie halten musste, eines Abends erschöpft nach Hause kam und sich einfach nur noch hinlegen wollte, präsentierten ihr Mann und ich ihr unsere Entwürfe für das Logo von „SPUTNIKeins fotografie“, welches wir in dieser Zeit entworfen hatten. Etwas überrumpelt und schlichtweg zu erschöpft um zu diskutieren willigte sie ein.

Inzwischen hat sie jedoch großen Gefallen an dem Namen gefunden, letztlich steht hinter diesem nun auch eine inzwischen vierjährige Geschichte mit vielen schönen Erinnerungen. Und so haben wir nun endlich beide eine persönliche Verbindung zu „Sputnik“.


Liebe Grüße,

David


 

Veröffentlicht in Sputnik, Fotostudio, ÜberUns, Team, Heidi&David am 10.04.2018 21:16 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

2016

2015 war für SPUTNIKeins fotografie ein ereignisreiches Jahr. Was haben wir alles erlebt und was erwartet uns 2016?

Ja, der Januar ist schon fast zu Ende und jetzt erst lassen wir das Jahr 2015 Revue passieren. Das liegt daran, dass der Januar einfach zu kurz war um Zeit zu finden, denn 2015 war ein tolles und aufregendes Jahr.


2015 haben wir neue tolle Kunden kennengelernt und durften sie in vielen schönen Fotos festhalten. Wir freuen uns immer über Geburtskarten, auf denen dann ein Foto von uns drauf ist, oder über eine Dankeskarte von einem Hochzeitspaar mit unseren Fotos. Das ist ein wahnsinnig schönes Gefühl. 


Unsere Kunden haben jetzt Fotos bei sich zu Hause stehen und denken beim längeren hinschauen an das Shooting bei uns und mit uns. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir euch das Shooting so entspannt wie möglich gestalten. Ruhe, Vertrauen und Zeit - das ist uns 2015 sehr wichtig und wird 2016 noch wichtiger. 

Wir durften 2015 viele Kindergärten fotografieren und hatten jedes mal eine menge Spaß mit den kleinen Zwergen :-) 


Und was ist denn noch so passiert 2015??? Hmmm, ..... Na klar - wir haben uns unseren Traum erfüllt. UNSER EIGENES STUDIO...es ist einfach toll! Wer von euch noch nicht da war, kommt vorbei, ladet euch auf einen Kaffee bei uns ein (aber bitte ruft vorher an :-) ). Wir haben uns ein Studio ohne Laufpublikum ausgesucht, in einer ruhigen Lage mit einem angrenzenden Park und auf einem Hof, wo man dank der vielen Künstler einfach nur kreativ sein kann. Hier können wir unseren drei wichtigen Punkten Ruhe, Vertrauen und Zeit so wunderbar gerecht werden.

Im März fanden wir unsere Traumimmobilie, im Mai unterschrieben wir den Vertrag und dann wurde es ganz für uns umgebaut :-) Den September verbrachten wir mit Shoppen, Malern, Ideen umsetzen und dem Einrichten von wunderschönen 100qm. Am 3.10 durften wir Eröffnung feiern mit vielen Freunden, Bekannten und Kunden. DANKE hier auch nochmal an alle die da waren. 


Dann folgte auch schon gleich das erste Weihnachtsgeschäft und es war wahnsinnig, wir haben bis zum 23.12 gearbeitet und am 24.12 die letzten Fotos an unsere Kunden verteilt. Was für ein tolles Gefühl!


So, jetzt ist 2016 - im Januar setzen wir uns immer zusammen und machen einen Tag lang nur Lagebesprechung. Was war gut 2015? Was war nicht so toll? Was wollen wir 2016 machen? Was für Set bieten wir unseren Kunden an? All das muss natürlich auch umgesetzt werden und ihr dürft gespannt sein, was wir alles vorhaben. 

Auf ein spannendes 2016!


Liebe Grüße,

Heidi

Veröffentlicht in SPUTNIKeinsFotografie, ÜberUns, Rückblick, Planung, Studio, Weihnachten, Service am 01.02.2017 13:28 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

lang lang ist es her

Die Geschichte von SPUTNIKeins fotografie ist auch die Geschichte von Heidi & David und der Beginn einer wundervollen Zusammenarbeit.

Also... vor langer langer Zeit, im Sommer 2010, durfte ich die Leitung eines größeren Fotostudios in Berlin übernehmen, dort habe ich David kennengelernt - er war noch nicht lange in Berlin und arbeitete in dem Studio als Fotograf.

Ja, wir mochten uns nicht gleich - durch mich gab es viele Änderungen im Studio und die sind nicht immer willkommen gewesen. Aber das kennt ja jeder...

Wir haben lange nebeneinander gearbeitet, anstatt miteinander - doch mit der Zeit wurde es immer besser - ich habe gemerkt, dass ich mich 100% auf ihn verlassen kann und er auch nach 9 Stunden Fotostudio immer noch lächelt und fragt was er tun kann. Auch David merkte wohl dass Veränderungen manchmal nicht schlecht sind und ich auch nicht soooo schlimm bin :-). Wir wurden Kaffeebuddies und verbrachten die Pausen oft bei Balzac Coffee (wahrscheinlich haben sie deswegen endlich eine neue Einrichtung). 

Im Januar 2012 habe ich David erzählt, dass mein Mann und ich Nachwuchs erwarten und ich bald nicht mehr jeden Tag im Studio sein werde. Für uns war klar, dass es Zeit wird, dass David meinen Job übernimmt und somit die Leitung vom Studio. Und ja, es klappte - so übernahm David im Sommer 2012 die Leitung und ich bekam meinen kleinen Theo. 


Und jetzt wollt ihr bestimmt noch wissen wie wir SPUTNIKeins geworden sind...auch wenn nicht - ich bin grad in Schreiblaune und erzähle es euch. 


Ich habe 2013 wieder im Studio angefangen, doch nicht bei David, da dies einen zu weiten Anfahrtsweg hat und das mit den Kitazeiten nicht vereinbar war. Ja als Mama ändern sich die Prioritäten und schnell fängt der Tag um 7 Uhr an und hört schon um 21 Uhr wieder auf. Früher habe ich bis 21 Uhr gearbeitet - gut, das habe ich auch nie vermisst. 


Aber wieder zum Thema, wie kam es zu SPUTNIKeins? Wir haben uns irgendwann mal überlegt was wir beruflich erreichen wollen und stellten fest, dass wir beide wieder die Selbstständigkeit wollen, aber diesen Schritt nicht alleine gehen wollen. So kam es, dass wir immer mehr darüber redeten, dass wir zusammen in die Selbstständigkeit gehen und irgendwann eine Entscheidung getroffen werden musste....und ja, es war die richtige - es war die Entscheidung für SPUTNIKeins fotografie, für eine Zusammenarbeit die hoffentlich ganz lange hält. 


Liebe Grüße,

Heidi



Veröffentlicht in SPUTNIKeinsFotografie, ÜberUns, Team, Heidi&David, Werdegang am 03.04.2015 16:00 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Was bleibt ist die Erinnerung...

SPUTNIKeins fotografie durfte schon einige Hochzeiten begleiten. Doch was haben wir aus diesen gelernt und welche Erfahrungen können wir weiter geben?

Heute wollen wir euch etwas über unsere erste gemeinsame Hochzeit erzählen und warum wir nicht verstehen weshalb der Fotograf auf den meisten Hochzeits-"To Do"-Listen relativ weit unten steht.


Im Sommer 2013 heirateten Jana und Hauke und fragten uns schon relativ zeitig ob wir sie an ihrem Tag begleiten.

Unsere Begleitung fing am Vormittag mit einer relativ gelassenen Braut an. Ich habe sie begleitet wie sie von einer schönen Frau zu einer traumhaften Braut wurde. Das Make up, die Frisur - alles war perfekt!

David und ich hatten uns vorher abgesprochen wer die Trauung fotografiert und wer in der Zeit die Atmosphäre aufnimmt. Da es unsere erste gemeinsame Hochzeit war, waren wir beeindruckt wie gut die Zusammenarbeit funktionierte und wie hilfreich es ist bei den Portraits eine dritte und vierte Hand zu haben.

Mitten beim Sektempfang von Jana und Hauke traf David eine Bekannte, die sich gerade für ihre eigene Hochzeit im nächsten Sommer die Location anguckte. Perfekt zur Location buchte sie uns auch gleich als Hochzeitsfotografen. Was könnte den Tag einer Hochzeit für Fotografen noch schöner machen als eine weitere Hochzeitsbuchung? Wir wissen es nicht…

Es war ein langer, sehr schöner Tag mit Jana und Hauke und wir sagen nochmals DANKE, dass wir euch an eurem schönsten Tag begleiten durften.


Ich selber habe 2008 geheiratet, damals kannte ich David noch nicht, sonst hätte er wahrscheinlich meine Hochzeitsfotos gemacht. Für mich war die Wahl des Fotografen natürlich eine der wichtigsten, wichtiger als die Torte und der Brautstrauß. Man könnte fast sagen, dass der Punkt auf meiner Liste gleich nach dem Brautkleid kam. Egal wie schön der Brautstrauß ist, wenn ich kein Foto habe, das mich auch in einigen Jahren noch daran erinnert, was bringt mir dann ein schöner Strauß?

Ich habe im Endeffekt zwei ganz liebe Menschen gehabt, die meine Hochzeit fotografisch begleitet haben und bin im Nachhinein beeindruckt wie viele Erinnerungen sie mir geschaffen haben, wie viele Details sie gesehen haben, die mir damals wegen all der Aufregung nicht aufgefallen sind und ich kann es immer nur wieder sagen: Danke, dass ich auch heute immer noch wenn ich mir meine Hochzeitsfotos ansehen, Tränen in den Augen habe…


Deswegen, wenn ihr auch mal Teil einer Hochzeit seid, egal ob Braut, Trauzeuge oder Gast - bitte passt auf, dass nicht diejenigen, die dafür sorgen, dass dieser Tag mit all seinem Glanz und mit allen Details in Erinnerung bleibt zu weit unten auf der Hochzeitsliste stehen.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine schöne Restwoche.


Liebe Grüße,

Heidi



Veröffentlicht in SPUTNIKeinsFotografie, Hochzeit, Fotoshooting, ÜberUns am 24.02.2015 14:35 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben